Das beständige Piepsen der Monitore, der allumfassende Geruch nach Desinfektionsmittel und der metallene Geschmack auf der Zunge nach einer gelungenen Operation. Es wird um das Leben der Patienten gekämpft, gemeinsam gelacht, geweint, geschwiegen und diskutiert, debattiert und gestritten, Geheimnisse ausgetauscht und Intrigen gesponnen. Das St. Vincent Hospital in Dublin ist ein großes Lehrkrankenhaus, in dem Studenten und Studentinnen an die Hand genommen und ausgebildet werden. Mehrere Auszeichnungen und Zertifikate hängen an den Wänden der sterilen Flure und zeugen von erstklassigen Mitarbeitern. Doch dass hier nicht nur Menschen arbeiten, wissen die wenigsten.
Sadie Farren
31 Jahre
Vampir
Krankenschwester
Kaffeejunkie
Single
Erin Moriarty?
Sadie, die eigentlich Sadhbh heißt, hat schon früh beschlossen, dass sie Krankenschwester werden wollte. Das Haus immer voller Familie, Lachen, Geschichten und dem ungeschriebenen Gesetz, dass man sich umeinander kümmert. Vielleicht war da der Traum geboren, anderen zu helfen. Mit Anfang 20 verlief ihr Leben perfekt: ein süßer Hund, ein bodenständiger Mann, eine geplante Hochzeit und ihre abgeschlossene Ausbildung und der erste richtige Job als Krankenschwester im St. Vincent Hospital in Dublin. Alles wirkte vorhersehbar, durchgeplant. Bis zu jener Nacht. Es regnete in Strömen, als sie nach einer anstrengenden Doppelschicht nach Hause fuhr. Eigentlich hatte ihr Verlobter sie im Krankenhaus abholen wollen, doch wie so oft musste sie Überstunden machen. Ein unaufmerksamer Moment und da war es passiert: sie verlor die Kontrolle über ihr Auto und prallte gegen einen Baum. Sie hätte tot sein müssen. Und das war sie auch. Aber eben nicht ganz. Ohne ihr Wissen, hatte ihr nur einen Tag zuvor ein Vampir im Krankenhaus sein Blut gegeben. Sadie war plötzlich eine Blutsaugerin. Sie verlor daraufhin ihre Beziehung und beinahe ihren Verstand. Die Bindung zu ihrem Erschaffer war so allumfassend, dass sie die ersten paar Wochen an nichts anderes denken konnte. Völlig verzweifelt, weil sie nicht wusste, wer oder wo er war. Sie suchte, streifte durch Irland und trank Blut. Viel zu viel Blut. Und obwohl seit diesem Tag mehrere Jahre vergangen sind, geht ihr ihr Erschaffer jeden Tag durch den Kopf. Sie geht ihrem Job nach, ernährt sich mittlerweile unter anderem von Blutkonserven im Krankenhaus und hat für sich einen Weg gefunden, wie sie ihr vampirisches Dasein und den Job als Krankenschwester vereinen kann. Wenn sie wüsste, wer oder was noch alles in diesem Krankenhaus arbeitet, würde sie sich sicher nicht mehr so einsam fühlen... Gleichzeitig weiß sie allerdings auch nicht, in welch' großer Gefahr sie schwebt, weil ihr Kollege Dr. Hawkins immer wieder Mitglieder der Jägerfamilien verarztet. Wenn die mitbekommen würden, dass ein Vampir sein Unwesen im Krankenhaus treibt, würden sie sie an Ort und Stelle töten ...
post scriptum: Das Konzept einer enorm beherrschten Jungvampirin ohne Anleitung oder Begleitung ihres Erschaffers ist eines, das intensivere Planung und Beschäftigung mit der Lore benötigt, um es realistisch und sinnvoll innerhalb eines Krankenhauskontextes darzustellen. Daher ist oben genannte Geschichte für Sadie nur ein grober Rahmen – ein plot hook, wenn man so will – der mit eigenen Ideen ausgebaut werden muss.
Spencer Kinsella
42 Jahre
Notfallsanitäter
bisexuell
Mensch
Single
Nathaniel Buzolic?
Nachdem Spence jahrelang sein Geld mit strippen und Partys verdient hat, hat er sich vor einige Zeit dazu entschieden es nun etwas ruhiger angehen zu lassen. Oder zumindest anders wild. Denn wo früher noch Körperglitzer, nackte Haut, Schweiß und Lust war, gibt es jetzt Blut, Autounfälle, Traumata und Tod. Spence liebt die Extreme, leidet dezent an seinem ADHS, hat Schwierigkeiten sich über einen langen Zeitraum zu konzentrieren und langweilt sich so schnell, dass es manchmal echt anstrengend sein kann. Als bisexueller Mann in Irland hat er es nicht immer ganz leicht, möchte er doch eigentlich nur seine Freiheit genießen und sich austoben, hat jedoch festgestellt, dass man mit über 40 langsam mal etwas vernünftiger werden muss. Ihm macht der Job als Notfallsanitäter zwar Spaß, doch ob er damit das Richtige gefunden hat, was er für den Rest seines Lebens machen möchte, weiß er noc nicht. Manchmal sehnt er sich nach den durchzechten Nächten zurück, in denen er mehr Spaß, als Verstand hatte. Dass er sich noch keine Geschlechtskrankheit eingefangen hat, grenzt an sein Wunder. Spencer selbst bezeichnet sich selbst gerne als promiskuitiv und lacht verlegen, wenn man ihn auf die Strichliste in seiner Wohnung anspricht, die ganz unauffällig im Spiegelschrank im Bad hängt. In ihm steckt die Seele eines Mitte 20-jährigen und er weiß noch nicht so recht, wo sein Platz ist. Die Menschen im Krankenhaus sind zwar cool und er trinkt gerne einen Kaffee mit seinen Kollegen und Kolleginnen, hat gerne ein kleines Stelldichein im Lager oder im Labor, genießt den Reiz der Verbotenen, doch so richtig angekommen fühlt er sich immer noch nicht.
Genevieve Gannon
Mensch
27 Jahre
Hebamme
jung verwitwet
unwissend
Kristin Kreuk?
Auch wenn es heute wieder Tage gibt, an denen ihr Gesicht von einem Lächeln gezeichnet wird, hat sie die schwärzeste Dunkelheit erlebt, die ein Mensch nur erleben kann. Mit nur 23 Jahren hat sie geheiratet und war ein Jahr später schon verwitwet. Das größte Andenken an ihren verstorbenen Ehemann: ihre kleine Tochter, die mittlerweile 5 Jahre alt und ein absoluter Sonnenschein ist. Sie sieht ihrem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten aus und erinnert Genevieve jeden Tag daran, dass er nicht gewollt hätte, dass sie aufgibt. Aber es war schwer. Und alleine hätte sie das nie geschafft. Nachdem Wochen vergangen waren, in denen sie weder gegessen, noch geschlafen oder geredet hätte, besuchte sie mit dem Gedanken 'ach, das wird doch sowieso nichts ändern' eine Selbsthilfegruppe in der Pfarrerei St. Catherine. Und wie sehr sie sich getäuscht hat! Diese Selbsthilfegruppe hat ihr das Leben gerettet. Sie lernte Brandy kennen, die mittlerweile zu ihren engsten Freundinnen zählt und durch die sie ihre neue Berufung gefunden hat. Denn während sie früher ihre Zeit in einer Bank absaß, arbeitet sie nun als Hebamme in Krankenhäusern – genauso wie Brandy Beckett. Brandy leitete nicht nur die Selbsthilfegruppe, sondern arbeitet selbst hauptsächlich als Hebamme. Und für Gen war schnell klar: das möchte sie auch. Es half ihr dabei weiter durchzuhalten. Nicht aufzugeben und sich zurück zu kämpfen. So, wie es ihr Mann es sich für sie gewünscht hätte. Und sie ist sich sicher, dass er jeden Tag auf sie hinunter blickt und unendlich stolz ist, dass sie ihr Lachen wieder gefunden hat.
Lorcán Hanley
Werwolf
37 Jahre
Psychologe
selbst therapieresistent
Single
Charlie Hunnam?
Jeder Psychologe braucht selbst eine Therapie? Schwachsinn! Lorcán ist so beratungsresitent, wie ein Esel stur ist. Die Tatsache, dass er sich einmal im Monat in ein blutrünstiges Monster verwandelt, erscheint ihm nicht wichtig genug, um deswegen eine Therapie anzufangen... Außerdem: wem sollte er schon davon erzählen? Er weiß ganz genau, dass er danach mit einer 'ich hab mich lieb'-Jacke in der Gummizelle landet, also wird einfach weiter so getan, als wäre alles in Ordnung. Er ist eigenbrödlerisch, distanziert und wortkarg, mag eigentlich gar keine anderen Menschen, wie er immer wieder behauptet und trinkt definitiv zu viel Bier, wenn er Feierabend hat. Wenn man denn jemals so richtig Feierabend hat. Denn seit er im St. Vincent Hospital arbeitet, scheint ein Fluch auf ihm zu lasten. Beim Einkaufen rennt er in seine Patienten, eine junge Frau verliebt sich in ihn und versucht, ihm ein Kind anzuhängen, im Krankenhaus schneidet man ihm fast den kleinen Finger mit einerm Skalpell ab – mittlerweile glaubt er fest daran, dass er von einer Hexe verflucht wurde. Ob Hexen so etwas überhaupt können, weiß er nicht, doch Voodoo-Zaube waren ihm schon immer suspekt. Eigentlich waren ihm die Hexen als Spezies schon sehr suspekt, wenn er ehrlich ist. Eigentlich will er nur seine Ruhe, möchte seinem Job nachgehen, weil mit irgendetwas muss man ja seine Brötchen verdienen, und sein tristes Leben fristen, doch das Schicksal meint es im Moment überhaupt nicht gut mit ihm...
Celeste Molloy
Mensch
30 Jahre alt
unwissend
Biologin
Laborratte
Natalie Dormer?
Celeste kneift immer, wenn sie sich konzentriert, eines ihrer Augen zu. Eine Angewohnheit, die sich auf ihre Tätigkeit im Labor zurückführen lässt, wo sie gefühlt die ganze Zeit durch ein Mikroskop blickt. Die Welt der Menschen, obwohl sie selbst dazu gehört, überfordert sie oft. Bakterien, Viren und Einzeller sind ihr sehr viel lieber, als Smalltalk und Brunch. Sie hat oft Schwierigkeiten die Gefühle ihrer Mitmenschen zu deuten, tut sich schwer damit, zwischen den Zeilen zu lesen und wünscht sich eigentlich nichts sehnlicher, als einfach 'normal' zu sein. Schon immer litt sie an dem Gefühl, eine Außenseiterin zu sein, fand nie irgendwo so richtig Anschluss und war immer die letzte, die ins Sportteam gewählt wurde. Was für ein Klischee, oder? Doch im Krankenhaus lernte sie jemanden kennen, der genauso wenig für die Gefühle anderer übrig hatte – und sie verliebte sich. Das erste Mal in ihrem Leben. Mit Mitte 20. Zu diesem Zeizpunkt noch völlig unerfahren mit dem anderen Geschlecht fand sie ausgerechnet Gefallen an Dr. Slate Hawkins und landete einige Male mit ihm im Bett. Während Slate offen kommunizierte, dass er nicht an einer festen Beziehung interessiert war, fand Celeste das erste Mal in ihrem Leben heraus, was es bedeutete, total verliebt zu sein. Und es war furchtbar. Er brach ihr das Herz, sie ernährte sich einen ganzen Monat nur noch von Eisbechern und Schokolade, konnte irgendwann jedes Herzschmerz-Lied auswendig mitsingen und dachte, sie würde nie wieder glücklich werden. Das erste Mal Herzschmerz erst mit Mitte 20 zu erleben ist vielleicht auch einfach anders wild. Celeste hatte das Glück, ihm gut aus dem Weg gehen zu können, obwohl sie im gleichen Krankenhaus arbeiten. Das einzige, was etwas stört, ist, dass er ständig der Meinung ist, dass ausgerechnet seine Proben zügiger bearbeitet werden sollen, als andere. Pah, von wegen! Soll er doch seine neue Studentin (aka Schoßhündchen?) vorschicken, dadurch wird es auch nicht schneller gehen. Vielleicht sogar ganz im Gegenteil!
Epilog
Hallo Party People! Wie schön, dass ihr auch den Epilog lesen wollt *wackelt mit den Augenbrauen*. Ich hoffe, ich habe hier jetzt DAS Verkaufsargument für die gesuchten Charaktere: ultra viel Anschluss! Yay!
Wir haben mittlerweile einige fest bespielte Charaktere in diesem Krankenhaus und würden uns alle über noch mehr Kollegen und Kolleginnen freuen! Außerdem könnt ihr natürlich eure Charaktere auch außerhalb des Krankenhauses wunderbar einbinden, aber eins nach dem anderen.
Aktuell bespielt sind:
- Dr. Slate Hawkins (Unfallchirurg)
- Ruairí Brady (ebenfalls Unfallchirurg)
- Imogen Murphy (Medizinstudentin im letzten Jahr) und
- Babangida Yeboah (Krankenpfleger).
Unsere Hebamme zum Beispiel hat zusätzlich noch super viel Anschluss über Brandy, die demnächst durch unsere liebe Admina Ria bespielt wird und die kleine Laborratte mit ihren Problemen mit menschlichen Gefühlen ist die Ex-Freundin von Slate. Und auch die anderen Charakter kann man wunderbar in andere Clans/Rudel einfügen, da bin ich mir ganz sicher! Habt ihr jetzt also Lust bekommen ein bisschen Fantasy-Greys-Anatomy mit uns zu spielen, dann meldet euch gerne, wir würden uns echt ganz doll freuen! Alle Charaktere sind nur Vorschläge, die Altersangaben, Avatare und auch die Hintergründe sind durchaus anpassbar <3
Beruf: Studentin,Tänzerin im Gentlemens Club und im Hallowed Sins
Die 24-jährige Gestaltwandlerin hätte sich bei ihrer ersten Verwandlung am liebsten in eine kleine Wildkatze verwandelt, weil sie der festen Überzeugung ist, dass das ihr Seelentier ist, fand sich stattdessen jedoch im gefiederten Körper eines kleinen Waldkautzes wieder. Als Katze hätte sie wenigstens keine ganz neue Fortbewegungsart lernen müssen... Als Mitglied im Clan Na Síochánaigh wurde sie jedoch von Anfang an gut an die Hand genommen, sodass sie sich nie wirklich alleine gefühlt hat. Während sie privat am liebsten völlig schief singt, dafür recht passabel tanzt und am liebsten auf der Couch schläft, statt im Bett, ist sie im beruflichen Kontext auf dem besten Wege Ärztin zu werden. Zum Glück hat die junge Frau ein eidetisches Gedächtnis und muss daher verhältnismäßig wenig lernen, dafür wäre sie nämlich viel zu faul.