Ihr ganzes Leben dem Beruf verschrieben, ist es schwer, Fiona außerhalb der Wände der Pathologie kennenzulernen. Mit all ihrer Leidenschaft bearbeitet sie ihre Fälle und ist es gewohnt, schreckliche Bilder zu sehen und die dazugehörigen Geschichten zu lesen. Das ist ihre persönliche, kleine True-Crime-Serie. Selbst wenn es immer noch Fälle gibt, die sie schockieren, ist Fiona hier sehr abgebrüht. Sie kann beim Lunch über Hirnmasse und deren Konsistenz reden, ohne den Appetit zu verlieren. Gespräche über etwas anderes als Verbrechen und verwesende Körperteile zu führen, fällt ihr hier und da sogar richtig schwer. Es ist also einleuchtend, dass das Soziale dabei auf der Strecke bleibt. Fiona ist ihren Weg dennoch in vollem Bewusstsein gegangen und liebt ihren Beruf über alles.