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Wer durch den Stadtteil Ranelagh des 6. Bezirks von Dublin geht, stößt irgendwann auf die kleine Apotheke von Marcas Byrne. Die Byrne's Pharmacy gibt es schon ein halbes Jahrhundert und sie ist ein fester Bestandteil des Viertels. Zwischen den Backsteinhäusern und einigen Restaurants wirkt die Apotheke mit dem windschiefen, aus Holz gefertigten Ladenschild ein wenig aus der Zeit gefallen, so als würde sie noch immer zwischen den 40er und 50er Jahren feststecken. Zumindest scheint die Fenstereinrichtung dies anzumerken, zeigt sie doch alte, schon antik anmutende Waagen und Messapparaturen eines Apothekers der damaligen Zeit. Nichtsdestotrotz betritt man die Apotheke und wird durch das sanft klingelnde Glöckchen begrüßt. So empfängt einen eine auf den Standard der Zeit orientierte Apotheke und irgendwo zwischen den Regalen und Aufstellern wird man Marcas finden, der einem mit einem freundlichen Lächeln, warmen Augen und dem Bestreben eines Mannes begegnet, der nur eines im Sinne hat: die Leiden derjenigen zu lindern, die ihn aufsuchen, ganz gleich, ob es sich dabei um einen Schnupfen handelt oder um eine verletzte Seele. Die 133 Jahre alte Hexe ist ein festes Mitglied im Caomhanacht-Coven und dort ein ebenso gern gesehenes wie geschätztes Mitglied, das mit seiner ruhigen, besonnenen und doch humorvollen Art stets ein offenes Ohr für all diejenigen zu haben scheint, deren Last, ganz gleich ob klein oder groß, einen helfenden Rat oder auch nur einen stillschweigenden Zuhörer gebrauchen kann. Seine ehemalige Berufung als Mediziner wieder aufnehmend, führt er seit gut 20 Jahren eine Hinterzimmerpraxis in den Räumlichkeiten seiner Apotheke. Somit hat es sich in der Gemeinschaft der Wesen herumgesprochen, dass es in Ranelagh einen Arzt gibt, der Verletzungen und Krankheiten behandelt, ohne Fragen zu stellen oder Unterschiede zu machen. Denn für Marcas zählt nur eines: das Leben eines jeden Wesens, ganz gleich welchen Ursprungs oder welcher Gesinnung es auch kommen mag. Es ist nicht an ihm, Fragen zu stellen, woher die Wunden, die Verletzungen kommen, sondern nur, diese zu versorgen und damit auch sich selbst jeden Tag ein Stück weit selbst zu heilen.
Marcas Byrne
Hexe von Emma

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Marnie ist eine ambitionierte junge Hexe, die als Webende dem Coven Éadan angehört. Als Teil einer durchwegs magischen Familie ist sie in die magische Welt Irlands sowie in ihrem Coven stark eingebunden, hat aber seit jeher auch viele Anknüpfpunkte zu Menschen und anderen Anderswesen, weil ihr beigebracht wird, anderen offen gegenüberzutreten. Während ihrer Ausbildung ist Marnie fleißig und verlässlich, eine Schülerin, die jeden ihrer Lehrenden stolz macht - und das zieht sich auch ins Erwachsenenalter weiter. Wenn man eines nie von ihr behaupten kann, dann, dass sie lernfaul wäre. Marnie füllt ihre Zeit gerne mit Dingen, die sie weiterbringen, ihr dabei helfen, ihr eigenes magisches Potenzial für sinnvolle Dinge einsetzen zu können. Sie braucht nicht viel Rummel um ihre Person, ist genügsam und muss keine großen Abenteuer erleben, solange sie zumindest etwas erlebt. Als erwachsene Hexe lebt sie in Dublin, unweit von ihrer Familie, arbeitet als Handwerkskünstlerin und investiert viel Zeit in ihre fortlaufende magische Ausbildung und den dazugehörigen Austausch. Auch wenn man sie manchmal zu ihrem Glück zwingen oder nachdrücklich erinnern muss, ist sie mittlerweile auch besser darin, manchmal einfach nur mit einem Bier im Pub zu sitzen oder doch mal wieder auf ein Date zu gehen, weil das Leben nicht nur aus Pflichten und Ambitionen bestehen kann.
Marnie Brennan
Hexe von Kathi

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Mathilda Campbell ist Abteilungsleiterin für Training & Assessment beim NID und eine Frau, die gelernt hat, Kontrolle nicht über Härte, sondern über Klarheit auszuüben. Sie handelt überlegt, stellt Fragen, bevor sie reagiert, und vertraut darauf, dass Verhalten immer einen Grund hat. Gewalt ist für sie ein letztes Mittel, eingesetzt nur dann, wenn Schutz keine andere Option mehr lässt. Geprägt von einer missbräuchlichen Kindheit, einem tiefen Absturz und einem radikalen Neuanfang lebt Tilda heute ein anderes Leben. Diszipliniert, strukturiert und mit einem ausgeprägten moralischen Kompass. Sie glaubt weder an Gott noch an einfache Antworten, sondern an Verantwortung, Konsequenzen und daran, dass Wissen schützt. Ihr erklärtes Ziel ist es, ihre Umgebung sicherer zu machen
Mathilda Campbell
Mensch von Cat

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Michael O’Clery ist Detective Sergeant der Garda Síochána und Lúnair des Clann Fola Dorcha. Nach außen wirkt er ruhig, kontrolliert und eigenbrötlerisch, mit wenig Geduld für Gesellschaft und noch weniger Interesse an unnötigen Gesprächen. Im Rudel übernimmt er eine klare Führungsrolle, die auf Verlässlichkeit, Struktur und Verantwortung basiert. Menschen sind für ihn keine Beute, Kontrolle im Umgang mit dem Fluch ist nicht verhandelbar. Seine Loyalität gilt in erster Linie seinem Rudel und ganz besonders seinem Adoptivbruder Nikolaij, der ihm als Dara zur Seite steht. Michael trennt beide Welten konsequent voneinander und hält andere bewusst auf Abstand.
Michael O'Clery
Werwolf von Cat

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Nach außen hin ist Morrigan eine ziemlich normale, durchschnittliche Frau. Nichts Besonderes. Sie arbeitet im National Museum in Dublin und liebt den Geruch von alten Schriften mehr, als frisch gebrühten Kaffee. Den verträgt sie sowieso nicht, davon wird sie viel zu aufgedreht. Es gibt keine ausufernden Partys am Wochenende, keine gewalttätigen Ex-Freunde oder eine skandalöse Drogenvergangenheit. Aber trotzdem ist da ein Trauma, das sie nicht loslässt. Das sie jede Nacht im Traum heimsucht, dafür sorgt, dass sie jedes einzelne alte Buch gewälzt hat, so unwahrscheinliche Geschichten es auch beinhaltet. Vor 12 Jahren, damals war Morrigan gerade frische 20 Jahre alt, wurde ihre Schwester und ihr Freund im Wald brutal ermordet. Morrigan hatte sich damals dem Suchtrupp angeschlossen und war die erste, die den Tatort betrat. Alles war voller Blut, die Augen ihrer kleinen Schwester starrten schreckgeweitet und starr in die Leere. Hinterher behauptete die Polizei, dass es ein tragischer Tierangriff gewesen sei. Dass man niemandem die Schuld dafür geben könne. Doch ab diesem Tag war nichts mehr, wie es war. Ihre Mutter verlor sie an den Alkohol, ihren Vater an die Trauer. Und übrig blieb nur Morrigan, die sich sicher war, dass da mehr dahinter steckte...
Morrigan Doyle
Mensch von Nessi

44 Ingame-Posts

Seit Jahrzehnten Witwe, hat Muirgel Ní Murchadha ihren Mädchennamen wieder angenommen und repräsentiert damit stolz eine Familie, die tief in Irland verwurzelt ist und die sich Jahrhunderte zurückverfolgen lässt. Das blaue Blut in ihren Adern spielt aber längst keine Rolle mehr, es sei denn, sie trifft auf ein Wesen, das aus eben jener Zeit ihrer Familie überdauert hat. Die heutige Landlady eines kunterbunt zusammengewürfelten Hauses ist manchmal etwas schrullig, wenn sie Milch und Kekse für die Anderen vor die Türe stellt und manchmal steckt sie auch mit ihrem Treppenlift mitten im Treppenhaus fest. Genau dort, in ihren geliebten Stadthaus, kann man die Greisin auch am wahrscheinlichsten antreffen, sollte man jemanden brauchen, der jemanden kennt.
Muirgel Ní Murchadha
Mensch von Rica

4 Ingame-Posts



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